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Umgang mit Übergriffen

Gewalt und rassistische Übergriffe finden tagtäglich in der Schule, am Arbeitsplatz, auf der Strasse, in der Bahn, in der Kneipe usw. statt, aber auch im Sport. Viele Menschen reagieren verunsichert und schauen oder hören einfach weg und fördern und verstärken damit unabsichtlich ein Klima von Gewalt. Heute liegen viele positive beispielhafte Erfahrungen vor, die zeigen, was du und ich tun können, damit Gewalt und Rassismus erst gar nicht entsteht.

Gewalt im Sport hat in den vergangenen Jahren in erschreckendem Maße zugenommen. Dieser beunruhigende Trend ist nicht nur das Problem einzelner Vereine oder Kommunen, sondern ein bundesweites Phänomen, das für viele Negativschlagzeilen sorgt. Durch frühzeitiges Eingreifen bei sich anbahnenden Konflikten kann in vielen Fällen eine gewalttätige Eskalation vermieden werden. Deeskalation ist das Gegenteil von Eskalation. Es bedeutet den stufenweisen Abbau von Gewalt, das Verhindern von schädigenden Konflikten und sich aufschaukelnden Prozessen.

Angebote des KSB Unna

Der Entwicklung trägt der KreisSportBund Unna e.V. Rechnung im Rahmen berufsbegleitender Aus- und Fortbildungsangebote sowie themenbegleitende Seminare.

Gewalt und Deeskalation

Vorrangig ist die Ausbildung von Deeskalationstrainerinnen und -trainern im Kreis Unna. Es handelt sich dabei um ein Angebot der Kreispolizeibehörde Unna in Kooperation mit dem Kreis Unna und dem KSB Unna. Das Seminar geht über 22 Tage.

Sexualisierte Gewalt im Sport

Mit unseren Partner und die Bündelung von Kompetenzen hat der KSB Unna die Aufmerksamkeit für Kinderschutzanliegen in Sportvereinen und Sportverbänden geschärft. Um hier Impulse zu setzen und Pflichten aus den Änderungen im Kinderschutzgesetz zu verdeutlichen, hat der KSB Unna frühzeitig eine Fachtagung im September 2012 durchgeführt.

CyberMobbing

CyberMobbing – eine Herausforderung für Schule, Jugendhilfe, Sportorganisationen

Neben offener und leicht erkennbarer Gewalt sind es auch die unterschwelligen Formen der gewaltsamen Auseinandersetzungen, die Schule, Sozialarbeit, Polizei und Justiz Sorge machen und auch vor dem Sport nicht stoppen. Gemeinsam mit Fachstellen im Kreis Unna wurde CyberMobbing als ein häufig auftretendes Problem ausgemacht. Auch wurden im Rahmen einer Fachtagung im April 2015 Unterstützungsangebote der infrage kommenden Präventionsanbieter vorgestellt, um in der Folge Handlungskonzepte abzustimmen.

Ziel der Angebote und Maßnahmen

Ziel u.a. ist durch die Vernetzung unterschiedlichster Institutionen für Kinder und Jugendliche eine Kultur der gewaltmindernden Konfliktbearbeitung zu etablieren. Dies bedeutet ein Zusammenwirken der Kindergärten, Schulen und außerschulischen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie zwischen den sozialen Einrichtungen und den mit solchen Fragen befassten Jugendämtern, Polizei- und Verwaltungsstellen unter Einbeziehung von Sportvereinen und Jugendgruppen, die selbst an einer Gewaltminderung arbeiten oder für dieses Problem aufgeschlossen sind.